Als die Pilgrim Fathers 1620 an der Küste von Cape Cod in Neu England landeten, waren sie vom Hungertod bedroht. Erst als ihnen die dort ansässigen Indianer zeigten, wie man von den einheimischen Pflanzen und Wild leben konnte, waren sie gerettet.
Nachdem die Pilgrim Fathers das erste harte Jahr überlebt hatten, bereiteten sie zusammen mit den Indianern ein Festmahl aus wildem Truthahn, Cranberries, Kürbis und Maisbrot und feierten so 1621 das erste Erntedankfest.
Unter den amerikanischen Indianern waren Cranberries hochgeschätzt, nicht nur wegen ihres Nährwertes, sondern ebenso wegen ihrer heilenden Eigenschaften. Wunden wurden mit Cranberry-Saft ausgewaschen. Die Medizinmänner bereiteten Cranberry-Umschläge, um das Gift aus den Pfeilwunden zu ziehen.
Die nordamerikanischen Indianer nutzen Cranberries auch für dekorative Zwecke, wie z.B. zum Färben der Federn, Decken, Kleidung und der Haare.
Während der langen Walfangreisen, waren die Frachträume der amerikanischen Schiffe voll mit Cranberries, mit denen die Seemänner dem gefährlichen Skorbut vorbeugten. Cranberries enthalten Vitamin C und durch die natürliche Wachsschicht waren sie lange haltbar. |