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Speicherstadt - Kleines Hamburg Präsent

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Speicherstadt - Kleines Hamburg Präsent

Speicherstadt - Kleines Hamburg Präsent

Schokolade, Rum, Gewürze und Geschichte: Verschenken Sie das Flair und die typischen Aromen der Hamburger Speicherstadt in einem kleinen Präsent:
• Tafel Speicherstadt-Schokolade mit Gewürzen, 100g
• Bügelflasche Echter Rum aus Übersee, 0,2l
...und eine Einführung in die Historie der Hamburger Speicherstadt.
Präsentiert in einer Holzkiste mit Holzwolle

Das Geschenk mit hanseatisch maritimem Charakter.

Artikel Nr. 10495 / € 19,50

Historische Speicherstadt Hamburg
Zwischen Deichtorhallen und Baumwall liegt im Freihafen die hundertjährige Speicherstadt, der weltgröβte zusammenhängende Lagerhauskomplex. Dort erwartet den Hamburg-Besucher eine Idylle, die er wohl kaum in einem Welthafen vermutet: wilhelminische Backsteingotik der Gründerzeit, bizarre Giebel und Türmchen, die sich mit den Schuten in den Fleeten spiegeln.

Die Speicherstadt, ein Hamburger Wahrzeichen, ist eine der Hauptattraktionen bei den Hafenrundfahrten. Mit kleinen Barkassen kann man bei entsprechender Tide über die engen Fleete fahren, um die architektonischen Details auszukosten.

An Land erklären das Speicherstadt-, das Zoll- oder das Gewürzmuseum sowie themenbezogene Stadtrundgänge die traditionelle und heutige Arbeit der Speicherstadt.

Das Besondere an den Speichern ist, dass sie unmittelbar an das und auf Holzpfählen in das Wasser gebaut sind. Somit sind sie auf zwei Arten zugänglich: zum einen auf dem Landweg und zum anderen von der Wasserseite aus. Diesen Umstand nutzten damals die Schuten (Lastkähnen), die zur Anlieferung der Waren direkt an die Häuser heranfahren konnten. Getragen werden die Gebäude von stabilen Pfeilern und Unterzügen aus Gusseisen oder Eichenholz.

Die Speicher haben ein besonderes Klima: Im Sommer immer kühl und im Winter nicht richtig kalt, dabei stets trocken. Quartiersleute sorgten dafür, dass Waren aller Art von den Schiffen sicher in die Speicherstadt gelangten und dort fachgerecht gelagert würden. Auch heute werden hier teilweise noch, hinter den dicken Mauern, hochwertige Importgüter wie Kaffee, Tee, Kakao, Rum und Gewürze wohltemperiert und fachmännisch gelagert. Ferner beherbergt die Speicherstadt das gröβte Orientteppichlager der Welt.

Da die Speicherstadt nicht zum deutschen Zollgebiet gehörte, sie war Freihafen, konnten die Waren zollfrei angeliefert und gelagert werden. Die Zollabgaben wurden erst beim Transport aus dem Freihafen fällig.

Mit Beginn der Dämmerung hüllt sich die Hamburger Speicherstadt in eine geheimnisvolle Aura. Denn dann werden die roten Backsteingebäude und die Stahlbrücken von 800 Scheinwerfern kunstvoll beleuchtet. Eine märchenhafte Atmosphäre von beleuchteten Fassaden, den Spiegelungen im Wasser und den würzigen Gerüchen von Waren aus aller Welt.

Vor über 200 Jahren haben die ersten Hamburger Kaufleute Gewürze und exotische Waren auf dem Seeweg nach Nord-Europa gebracht. Dieser Handel machte sie sehr wohlhabend. In dieser Zeit ist der Begriff "Hamburger Pfeffersack" entstanden. Einen "Pfeffersack" nannte man jemanden, der dick und fett auf einem Sack Pfeffer sitzt, sehr reich geworden ist mit dem Gewürzhandel und sich nur um sein Geschäft schert. Im übertragenen Sinne werden noch heute Hansatische Kaufleute, die einträglichen Handel mit fernen Ländern betreiben, anerkennend „Pfeffersäcke“ genannt.

 

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