Reichsgraf von Kesselstatt Josephshöfer Riesling Kabinett 2007
Lage im Alleinbesitz
Josephshöfer Riesling Kabinett Feinherb Monopol, Mosel
Spannende, verwobene Fruchtfülle - ein wahres Feuerwerk! Reife Mango, saftiger Weinbergspfirsich, Orangenschale, ein Hauch von Cassis und roter Pfeffer versprechen absoluten Trinkgenuss. Auf der Zunge geht es weiter mit freudigem Spiel von tiefer, eleganter Mineralität und dezenter Fruchtsüße bei gleichzeitiger Komplexität. Feingliedrige Säurestruktur und dezente Erdigkeit führen zum Finale.
Passt z. B. vorzüglich zur "Asian-Cuisine", zu Pasta mit Gambas, zu knackigen Blattsalaten mit Streifen von der Hähnchenbrust, leichten Curries, Lamm und vielem mehr.
Beim Jahrgang 2007 lacht das Winzerherz, denn wann hatten wir jemals einen Jahrgang, der gleichzeitig hervorragende Qualität und gute Mengen hervorgebracht hat. Die Rieslinge sind einmalig. Der Most zeigte sehr viel Frucht mit rassigen, reifen Säuren und einer wunderbaren Mineralität. Im Aroma durften die erstgelesenen Trauben nach Zitrus, später gelesene Weine nach Cassis, reife Birne und Pfirsich.
Die Monopol-Lage Josephshöfer wurde vor 1.100 Jahre zum ersten Mal urkundlich erwähnt Dieses Kleinod, ein ehemaliges Kloster mit Weinbergsbesitz von nur 5 ha Größe, wurde nach der Säkularisierung 1858 von den Grafen Kesselstatt erworben. Der Josephshöfer gehört zu dem berühmten Ort Graach an der Mittelmosel und liegt zwischen der Wehlener Sonnenuhr und dem Graacher Domprobst.
Der nach Süden ausgerichtete Steilhang mit bis zu 60° Steigung, liegt bis zu 180m über NN und verfügt über einen tiefgründigen, grauen Devonschiefer-Verwitterungsboden mit hohem Feinerdeanteil – für Moselverhältnisse einen relativ schweren Boden. Das Ergebnis sind körperreiche, würzige Weine mit unglaublichem Reifepotential. Charakteristisch ist auch das unverkennbare Pfirsich-Aroma mit einem Anflug von wilden Kräutern, fein erdige Komponenten und große Eleganz. |